Wien März 2026 (Österreich)

Erfahrungsbericht März 2026: „Flourishing“ in Wien (Österreich) von Tina Göbner Der Kurs „Flourishing“ fand in Wien vom 16.03. bis 20.03.2026 statt. Im Vorfeld des Kurses hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, einen Persönlichkeitsstärkentest online durchzuführen. Dieser wurde von der Universität in Zürich erarbeitet, umfasste 250 Fragen und war zudem anonymisiert. Der erste Seminartag begann mit einer Kennenlernrunde. Nach Klärung der Erwartungen und Befürchtungen folgte die Einführung in die Thematik „Flourishing“. Der Seminartag endete mit einem gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen österreichischen Restaurant. Flourishing, oder auf Deutsch „aufblühen“, ist ein Begriff aus der positiven Psychologie. Diese beschäftigt sich nicht mit der Heilung psychischer Krankheiten, sondern damit, wie ein Mensch seine psychische Gesundheit erhalten kann. Hierbei spielen die Begriffe „Sinnhaftigkeit“ und „Werteglück“ eine große Rolle. Wir lernten die neurobiologischen Hintergründe der Emotionsverarbeitung kennen. Im Seminar führten wir Achtsamkeitsübungen durch, für die bewusste Wahrnehmung von Emotionen und Benennung derer im inneren Dialog. Zum Thema „Glück“ lernten wir das PERMA-V Modell von Martin Seligman kennen. Daraus wurde später von Dr. Markus Ebner das PERMA-Lead Modell als Führungsinstrument entwickelt, welches seinen Fokus auf die Stärken der Mitarbeitenden legt. Es war für mich persönlich interessant zu hören, dass es an einigen Schulen in Deutschland das Unterrichtsfach „Glück“ gebe. Zentrale Begriffe stellen hierbei die „Selbstwirksamkeit“ als metaphorisches Medikament gegen Ohnmacht und das „sinnbestimmte Leben“ dar. Die Teilnehmenden des Seminars äußerten zu diesem Unterrichtsfach durchweg positives Feedback. Im Verlauf des Seminars hatte jeder die Aufgabe, sein soziales Netzwerk in einer Mindmap visuell darzustellen. Das Ziel hiervon war, herauszufinden, welche Beziehungen für einen selbst förderlich sind und welche eher nicht. In einer weiteren Übung, der „Torte des Lebens“, rückten unsere verschiedenen Rollen im Alltag in den Mittelpunkt. Diese Übungen ließen sich durchaus in den Schulalltag der Kinder einbinden. Im Weiteren durften wir geführte Imaginationen erleben, wie zum Beispiel „Gepäck ablegen“ oder „König/Königin“. Ebenfalls fanden Übungen statt, die einen Zugang zum Unbewussten ermöglichen. Diese wurden durch Tünde hoch professionell begleitet. Als Aktivität gab es für uns eine zweieinhalbstündige Stadtführung durch die Wiener Altstadt. Auch der Besuch des ehemaligen Wohnhauses von Siegmund Freud und seiner Praxis, quasi der Ursprungsort der Psychoanalyse, war äußerst bereichernd. Das Thema psychische Gesundheit wird oft unterschätzt. Selbstfürsorge ist jedoch in unserer Arbeit als Pädagoginnen und Pädagogen wichtiger denn je. Emotionen spielen eine wesentliche Rolle. Sie sind wie Wellen, die kommen und gehen, doch sie bestimmen unser Leben maßgeblich. Wenn wir es schaffen, ihnen in Ruhe und mit Achtsamkeit zu begegnen, ist das ein guter Anfang!
Trapani Februar 2026 (Italien)

Erfahrungsbericht Februar 2026: „Zen and the Art of School Gardening“ in Trapani (Sizilien/Italien) von Diana Legel und Lilly Illert Erfahrungsbericht Februar 2026: „Zen and the Art of School Gardening“ in Trapani (Sizilien/Italien) von Diana Legel und Lilly Illert Im Februar 2026 führte uns der Kurs „Zen and the Art of School Gardening“ nach Trapani auf Sizilien. Anders als im Sommer ist es dort im Winter zwar mild, aber auch sehr windig mit vereinzelt regnerischen Tagen. Bevor wir nach Trapani fuhren, ließen wir das zauberhafte und quirlige Palermo auf uns wirken. Die Begegnung und Interaktionen mit der Kursleiterin Federica und den anderen Kursteilnehmern in Trapani war sehr angenehm: Freundliche Gespräche und viele neue Erkenntnisse über die unterschiedlichen Lern- und Lebensweisen. Beim Kurs stand die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Wir begannen damit, achtsam Landschaften und Natur zu beobachten. Wir lernten und reflektierten über systemisches Denken und die Auswirkungen kleiner Aktivitäten für größere Zusammenhänge in Ökosystemen sowie Informationen zum nachhaltigen Garten- und Ackerbau. Auch das Thema Lebensmittelverschwendung begleitete uns einen Nachmittag. Zu den Aktivitäten gehörten das Beobachten eines lokalen kleinen Ökosystems, dem Park „Villa Regina Magherita“, das Erstellen eines Kalenders bzw. einer Jahreschallenge für die Schule zu nachhaltigen Verhaltensweisen, Ideen zur Ausgestaltung unseres eigenen Schulgartens und eines fächerübergreifenden Inhalts, der den Schulgarten einbezieht. Spannend war der gemeinsame Ausflug der Lerngruppe in das Bergdorf Erice und die Erkundung des historischen Berghanges Bosco Sacro di Erice, der vor Jahrhunderten von Einheimischen bewohnt wurde. Derzeit wird im Rahmen eines Naturprojektes beobachtet und untersucht, welche einheimischen Pflanzen und Neophyten dort wachsen und wie sich die Natur durch klimatische Veränderungen entwickelt. Der Ort Erice ist ein altertümliches Schmuckstück, mit engen Gassen, sakralen Bauten und freundlichen Einwohnern, die auch in den Wintermonaten die wenigen Touristen umsorgen. In die Kultur der Region in Nordwest Sizilien tauchten wir während unserer Erkundungen der Altstadt Trapanis und Marsalas, der Meersalz-Anlagen, sowie dem Genießen der lokalen Speisen und freundlichen Gespräche mit Einheimischen ein.
Soverato Oktober 2025 (Italien)

Erfahrungsbericht Oktober 2025: „Jobshadowing“ in Soverato (Italien) von Astrid Liebscher Die Associazione Culturale Jump ist eine äußerst empfehlenswerte Erasmus-Organisation.Von Beginn an war zu spüren, dass das ganze Team mit großem Engagement daran arbeitet, interkulturelles Lernen lebendig und spannend zu gestalten. Gemeinsam mit Teilnehmenden aus ganz Europa nahm ich an einer Vielzahl von Aktivitäten teil, die alle von „Jump“ professionell, herzlich und mit viel Kreativität organisiert wurden: Z.B. Durchführung von „Mission Impossible“, einem abwechslungsreichen Teambildungs-Spiel im Freien. Hier wurde gleich zu Beginn das Eis gebrochen – wir lachten viel und bauten schnell gute Beziehungen auf. Oder ein inspirierendes Treffen mit Enza zum Thema ITALIEN ERLEBEN- Sprache, Kultur und Essen in der Region Kalabrien. Die Einheit zeigte die Vielfalt und Offenheit der Region – typisch italienisch: mit Leidenschaft für Essen und Austausch! In verschiedenen, lockeren Gesprächsrunden und Workshops lernten wir einerseits die Besonderheiten Süditaliens kennen, andererseits kamen die Bedarfe und Wünsche aller Teilnehmenden zur Sprache. Im Rahmen des Jobshadowings an der Schule Maria Ausiliatrice Soverato setzten wir uns konstruktiv mit dem italienischen Bildungssystem auseinander. Das Istituto Maria Ausiliatrice bietet Schulbildung vom Kindergarten bis zur Oberstufe, mit besonderem Schwerpunkt auf individuelle Förderung, respektvoller Gemeinschaft und der ganzheitlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Diese Ausrichtung beruht auf den erzieherischen Grundsätzen von Don Bosco und Maria Mazzarello. Besonders hervorzuheben ist die gelebte Inklusion: Das Institut legt großen Wert auf Integration, Persönlichkeitsentwicklung und soziale Aktivitäten, unter anderem durch lokale und internationale Projekte. Die Schule besteht aus mehreren Schulstufen: Krippe, Kindergarten, Grundschule sowie einer Sekundarstufe. Typisch für ein solches Institut in Süditalien ist eine Klassengröße von etwa 15 (Grundschule)bis 25 Schüler:innen (Oberschule) pro Klasse. Die Altersstruktur reicht vom Kleinkindalter (Krippe, ca. ab 1 Jahr) über die Primarstufe (6–11 Jahre) bis zur Sekundarstufe I (bis ca. 14–16 Jahre). Im Lehrerkollegium sind erfahrungsgemäß etwa 20 bis 30 Pädagog:innen für die verschiedenen Schulbereiche und Fächer tätig, darunter teils Schwestern der Ordensgemeinschaft und teils externe Lehrkräfte. Besonders beeindruckend waren die Einblicke in das Thema Inklusion und die Informationen zu lokalen sowie nationalen sonderpädagogischen Richtlinien.
Juni 2025 Willemstad / Curacao (Niederlande)

Erfahrungsbericht Juni 2025: „Jobshadowing“ in Willemstad/Curacao (Niederlande) von Astrid Liebscher Im Rahmen meines Erasmus-geförderten Job Shadowings hatte ich vom 23. bis 27. Juni 2025 die Gelegenheit, die Schröderschool in Willemstad auf Curaçao kennenzulernen. Es handelt sich um eine private Grundschule mit rund 300 Schülerinnen und Schülern. Die Schule umfasst die Jahrgänge 1 bis 8. Der Schuleinstieg beginnt in dieser Schule bereits mit Kindern im Alter von ca. 2,5 bis 3 Jahren (Jahr 1), und der Schulabschluss erfolgt im Jahr 8 mit etwa 12 bis 13 Jahren. In den einzelnen Klassen lernen durchschnittlich 20 bis 25 Kinder. Während meines Aufenthaltes konnte ich vielfältige Eindrücke vom pädagogischen Alltag an der Schule gewinnen. Zwei sehr engagierte Schüler*innen aus der 7. Klasse führten mich durch das gesamte Schulgelände und präsentierten mir alle Klassenräume und Fachbereiche. Im Anschluss hatte ich die Möglichkeit, jeweils einen ganzen Unterrichtstag in den Jahrgangsstufen 3 und 4 zu hospitieren. Dabei erhielt ich nicht nur Einblick in die Unterrichtsmethoden, sondern auch in den sozialen Umgang, die Struktur des Schultages sowie die Materialien, die im Unterricht zum Einsatz kommen. Besonders bereichernd war meine Mitarbeit im Fachbereich Kunst. Die Fachlehrerin bezog mich in mehrere ihrer Stunden ein, sodass ich den Kunstunterricht in verschiedenen Jahrgangsstufen miterleben und mitgestalten durfte. Ein besonderes Highlight meines Aufenthaltes war die Mitwirkung an der Vorbereitung einer Abschlussshow der 8. Klassen. Hier konnte ich erleben, wie kreativ, vielfältig und engagiert die Schüler*innen und Lehrkräfte gemeinsam auf ein solches Projekt hinarbeiten. Ich bin sehr dankbar für diese wertvolle Erfahrung. Das Job Shadowing hat mir nicht nur fachliche Impulse gegeben, sondern auch meine Perspektive auf Schulorganisation, interkulturelle Kommunikation und pädagogische Vielfalt erweitert. Die offene und herzliche Aufnahme durch das gesamte Schulteam sowie die Schüler*innen der Schröderschool war beeindruckend und inspirierend. Ich danke der Nationalagentur herzlich für die Möglichkeit, dieses Job Shadowing im Rahmen von Erasmus+ durchführen zu können. Pädagogische und didaktische Kompetenzen Einblick in alternative Unterrichtsmethoden erhalten, z. B. spielerisches und projektorientiertes Lernen in Jahrgangsstufen 3 und 4. Beobachtung von Klassenführung und Differenzierung: Wie gehen Lehrkräfte mit heterogenen Gruppen um, wie strukturieren sie ihren Unterricht in altersgemischten Settings? Ideen für kreative Unterrichtsgestaltung gesammelt, z. B. im Kunstunterricht oder durch die Vorbereitung der Abschlussshow. Neue Impulse für kreative Abschlussprojekte mitgenommen (z. B. Bühnenarbeit, Performance, Schülerbeteiligung). Interkulturelle Kompetenz Verständnis für kulturelle Vielfalt im Schulalltag erweitert – Curaçao ist ein mehrsprachiger, kulturell gemischter Raum. Toleranz und Offenheit gestärkt, besonders im Umgang mit Kindern aus unterschiedlichen sprachlichen und sozialen Hintergründen. Vergleich der Schulorganisation und -kultur mit der in Deutschland – z. B. frühere Schulzeiten, andere Tagesstrukturen, Unterrichtsstile. Soziale und kommunikative Fähigkeiten Empathie und Sensibilität im pädagogischen Kontext geschärft – insbesondere durch das Hospitieren in verschiedenen Altersstufen. Beziehungsarbeit beobachtet und reflektiert, z. B. wie Lehrerinnen mit Schülerinnen auf Augenhöhe kommunizieren. Führung durch Schüler*innen erlebt – was die Perspektive gewechselt und dich neue Formen von Partizipation hat sehen lassen. Fachliche Kompetenzen im künstlerischen Bereich Künstlerisch-praktische Anregungen im Kunstunterricht erhalten (Materialeinsatz, thematische Gestaltung, freies Arbeiten). Projektarbeit im Kunstkontext erlebt: Von der Idee bis zur Bühnenumsetzung bei der Abschlussshow. Reflexionsfähigkeit & Professionalisierung Reflektieren der eigenen Rolle als Lehrkraft in einem internationalen Kontext. Neue Perspektiven auf Lernen, Schule und Kindheit gewonnen, z. B. durch frühkindliche Bildung ab 2,5 Jahren. Eigene Methoden kritisch hinterfragt und erweitert – was davon würde ich in meinem Schulalltag anpassen oder übernehmen? Erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen des Job Shadowings Durch die Teilnahme am Job Shadowing an der Schröderschool in Willemstad habe ich vielfältige neue Kenntnisse und Kompetenzen erworben und bestehende Fähigkeiten gezielt weiterentwickelt. Im pädagogisch-didaktischen Bereich konnte ich neue Methoden des kindgerechten, spielerischen und projektorientierten Unterrichts beobachten und reflektieren. Besonders die Hospitation in den Jahrgangsstufen 3 und 4 hat mir Einblicke in alternative Formen der Klassenführung, Differenzierung und Unterrichtsgestaltung gegeben. Die kreative Unterrichtsatmosphäre sowie die eigenständige Arbeitsweise der Schülerinnen und Schüler haben mich inspiriert, einzelne Elemente in meinen eigenen Unterricht zu integrieren. Im Kunstunterricht konnte ich zusätzlich fachliche Impulse mitnehmen – sowohl hinsichtlich der eingesetzten Materialien als auch in Bezug auf Themenwahl, Präsentation und kreative Ausdrucksformen. Die Mitwirkung an der Vorbereitung der Abschlussshow der 8. Klassen war für mich eine wertvolle Erfahrung in projektorientierter Arbeit und Teamarbeit über Klassenstufen hinweg. Im interkulturellen Bereich habe ich mein Verständnis für kulturelle Vielfalt, Mehrsprachigkeit und unterschiedliche Bildungsbiografien erweitert. Der Schulalltag auf Curaçao ist durch eine hohe Diversität geprägt, was mich für Themen wie Toleranz, Inklusion und kulturelle Sensibilität weiter sensibilisiert hat. Auch meine sozialen und kommunikativen Fähigkeiten wurden gestärkt – sei es durch die enge Zusammenarbeit mit Lehrkräften, durch die Führung der Schule durch zwei Siebtklässlerinnen oder durch die offene Kommunikation mit Schülerinnen aller Altersstufen. Besonders bereichernd war es, zu erleben, wie vertrauensvoll und respektvoll der Umgang zwischen Lernenden und Lehrkräften gestaltet wird. Abschließend hat mich diese Mobilität nicht nur fachlich, sondern auch persönlich bereichert. Ich habe meine Rolle als Lehrkraft neu reflektiert, neue Perspektiven auf Schule und Lernen gewonnen und wurde darin bestärkt, offen für neue Impulse zu bleiben und meinen eigenen Unterricht kontinuierlich weiterzuentwickeln. Durch die Teilnahme am Job Shadowing an der Schröderschool in Willemstad habe ich vielfältige neue Kenntnisse und Kompetenzen erworben und bestehende Fähigkeiten gezielt weiterentwickelt. Im pädagogisch-didaktischen Bereich konnte ich neue Methoden des kindgerechten, spielerischen und projektorientierten Unterrichts beobachten und reflektieren. Besonders bereichernd war meine Mitarbeit im Fachbereich Kunst. Die Fachlehrerin bezog mich in mehrere ihrer Stunden ein, sodass ich den Kunstunterricht in verschiedenen Jahrgangsstufen miterleben und mitgestalten durfte. Ein besonderes Highlight meines Aufenthaltes war die Mitwirkung an der Vorbereitung einer Abschlussshow der 8. Klassen. Hier konnte ich erleben, wie kreativ, vielfältig und engagiert die Schüler*innen und Lehrkräfte gemeinsam auf ein solches Projekt hinarbeiten. Ich bin sehr dankbar für diese wertvolle Erfahrung. Das Jobshadowing hat mir nicht nur fachliche Impulse gegeben, sondern auch meine Perspektive auf Schulorganisation, interkulturelle Kommunikation und pädagogische Vielfalt erweitert. Die offene und herzliche Aufnahme durch das gesamte Schulteam sowie die Schüler*innen der Schröderschool war beeindruckend und inspirierend. Reflexion zu Lernergebnissen und Herausforderungen Besonders positiv habe ich die eigenverantwortliche Beteiligung der Schülerinnen erlebt – beispielsweise bei der Schulführung durch Siebtklässlerinnen oder bei der engagierten Umsetzung der Abschlussshow. Die Schule legt großen Wert auf
April 2025 Trapani – Sizilien (Italien)

Erfahrungsbericht April 2025: „Yoga and Meditation for Educators: be a great teacher, be your Best Self“ in Trapani – Sizilien (Italien) von Cornelia Kröber, Anke Drechsel, Romana Hetzel, Janet Uhlig und Ina Zimmermann Im Rahmen des Erasmus+-Projekts hatten wir die wunderbare Gelegenheit, eine Woche in Trapani, einer malerischen Stadt an der Westküste Siziliens, zu verbringen. Wir, das waren 5 Kolleginnen unserer Schule, die gemeinsam sich auf das Abenteuer in den Osterferien eingelassen hatten. Dort nahmen wir am Kurs „Yoga and Meditation for Educators: be a great teacher, be your Best Self“ teil. Ziel des Aufenthalts war es, neue Methoden zur Förderung von Entspannung und Selbstwahrnehmung kennenzulernen und diese in den schulischen Alltag zu integrieren. Der Kurs bot uns eine einzigartige Gelegenheit, sowohl beruflich als auch persönlich zu wachsen. Doch der Aufenthalt bot weit mehr als nur fachlichen Input – er war eine Reise voller Eindrücke, Begegnungen und persönlicher Entwicklung. Teilnahme am Yogakurs Ein zentrales Element des Programms war die tägliche Teilnahme an einem Yogakurs. Unter der Anleitung einer erfahrenen Trainerin lernten wir verschiedene Techniken zur körperlichen und geistigen Entspannung kennen. Schwerpunkt lag auf dem Zusammenhang zwischen Yoga, emotionalem Wohlbefinden und Resilienz im schulischen Kontext. Die Übungen zielten auf Achtsamkeit, Stressabbau und emotionale Balance ab, wobei auch Techniken zur kindgerechten Vermittlung von Yoga und Meditation vorgestellt wurden. Die morgendlichen Einheiten unter freiem Himmel – mit Blick auf das glitzernde Mittelmeer – waren nicht nur wohltuend, sondern auch inspirierend. Besonders wertvoll war der Austausch darüber, wie diese Übungen altersgerecht in den Unterricht integriert werden können. Techniken zur Selbstwahrnehmung und Unterrichtsanwendung Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Schulung der Selbstwahrnehmung – sowohl für uns selbst als auch im Hinblick auf unsere Schülerinnen und Schüler. Durch gezielte Übungen und Reflexionsphasen lernten wir, wie Achtsamkeit und innere Ruhe gefördert werden können. Besonders hilfreich waren die praxisnahen Anleitungen zur Umsetzung im Unterricht, die wir direkt mit nach Hause nehmen konnten. Wunderschöne Landschaft und Ausflüge Trapani selbst verzauberte uns mit seiner charmanten historischen Altstadt, der barocken Architektur, den engen Gassen und der Nähe zum Meer. Ein Highlight war der Ausflug zur traditionellen Salzmühle, wo wir mehr über die jahrhundertealte Salzgewinnung erfuhren und die beeindruckenden Salzbecken bestaunen konnten. Auch der Besuch am Strand durfte nicht fehlen – das türkisfarbene Wasser und der feine Sand luden zum Verweilen und Durchatmen ein. Auch die kulinarische Vielfalt Siziliens hinterließ einen bleibenden Eindruck. Die regionalen Spezialitäten, insbesondere das hausgemachte Gelato waren ein tägliches Highlight. Gemeinsames Lernen und neue Freundschaften Neben den fachlichen Inhalten stand der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt. In kleinen Gruppen arbeiteten wir mit Teilnehmenden aus verschiedenen europäischen Ländern zusammen, tauschten Erfahrungen aus, lernten Bildungssysteme kennen und entwickelten gemeinsam Unterrichtskonzepte. Dabei entstanden nicht nur neue Ideen, sondern auch echte Freundschaften, die über Landesgrenzen hinweg verbinden. Vielleicht können daraus neue Kooperationen zwischen den Schulen wachsen. Während unseres Aufenthaltes erreichte uns die Nachricht vom Tod des Papstes, ein Ereignis, das weltweit große Anteilnahme hervorrief. In Trapani durften wir einen bewegenden Trauergottesdienst mit der örtlichen Bevölkerung erleben. Diese Zeremonie, geprägt von Stille, Musik und Gebet, verlieh der Reise eine tiefere spirituelle Dimension. Eine besondere Begegnung: Der sprechende Papagei Ein unerwartetes, aber umso amüsanteres Erlebnis war die Begegnung mit einem sprechenden Papagei, der in einem kleinen Restaurant lebte. Besonders bemerkenswert: Der Papagei schien eine Vorliebe für das Lachen unserer Kollegin Romana zu haben – er reagierte auf ihre Stimme mit fröhlichem Geplapper und imitierte sogar einige ihrer Lachanfälle. Ein Moment, der uns alle zum Lachen brachte und den wir sicher nicht so schnell vergessen werden. Unser Fazit: Der Aufenthalt in Trapani war eine ganzheitlich bereichernde Erfahrung auf vielen Ebenen. Wir kehren nicht nur mit neuen pädagogischen Impulsen und konkreten Methoden für den Unterricht zurück, sondern auch mit kulturellen Eindrücken, menschlichen Begegnungen, Momenten der inneren Ruhe, mit einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl, neuen Freundschaften und vielen unvergesslichen Erinnerungen. Die Kombination aus Lernen, beruflicher Fortbildung, Entspannung und kulturellem Austausch machte diese Woche zu einem echten Highlight im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts. Es ist ein wertvoller Bestandteil lebenslangen Lernens. Danke an alle, die diese Reise möglich gemacht und mit Leben gefüllt haben. Wir nehmen viele wertvolle Erinnerungen mit. Wir sagen: Gern einmal wieder! Cornelia Kröber, Anke Drechsel, Romana Hetzel, Janet Uhlig und Ina Zimmermann
Narva Februar 2025 (Estland)

Erfahrungsbericht Februar 2025: „Jobshadowing“ am Narva Eesti Gümnaasium von Lilly Illert Mein 1. Jobshadowing führte mich nach Narva in Estland, denn dort kenne ich einen estnischen Geschichtslehrer. Narva liegt an der Grenze zu Russland und ist das Zentrum der russischsprachigen Minderheit in Estland, d.h. die russische Sprache und Kultur sind in dieser Stadt und damit auch im Schulleben sehr präsent. Ich freute mich auf das Wiedersehen und war gespannt den Schul- und Berufsalltag meines Bekannten hautnah mitzuerleben. Estland ist bei der PISA-Studie immer vorn dabei und ein Fortschrittsland hinsichtlich der Digitalisierung. Was macht das estnische Schulsystem anders? Das Gymnasium in Narva ist eine Staatsschule, d.h. sie wird nicht von der Stadt oder Gemeinde verwaltet und finanziert, sondern vom Staat Estland. Die Schule wurde vor 2 Jahren eröffnet und als Teil der estnischen Schulreform gebaut. Ich habe den Unterricht zwei Tage am Gymnasium und einen Tag an der Grundschule begleitet. Hospitiert habe ich im Geschichts-, Mathe-, Englisch- und Deutschunterricht. Der Schultag beginnt meist 8:30 Uhr und kann durch obligatorische und fakultative Angebote und Aktionen mitunter bis 16 Uhr dauern. Der Schultag an sich ist sehr flexibel gestaltet. Es gibt kein Stundenklingeln und die Übergänge zwischen den Stunden sind recht fließend. So ist es keine Seltenheit, dass ein/e Schüler*in später kommt oder eher geht oder, dass tlw. auch entschieden wird eine Stunde nicht zu besuchen, weil eine andere Aufgabe gerade wichtiger ist. Besonders am Gymnasium bemerkt man, dass der Unterricht auf dem Prinzip des Selbstverantwortlichen Lernens basiert. Die Organisation des Lernens hat mich sehr an (mein) Studium erinnert, bei dem man ja auch recht frei entscheiden kann, was und wie man lernt. Auch in der Grundschule (Kl. 1-9) wird versucht den Schüler*innen dieses Prinzip in angepasster Form nahezubringen. Inhalt, der verpasst wurde, muss natürlich nachgeholt werden. Wer aber z.B. schneller mit einer Aufgabe/Ausarbeitung fertig ist, kann den Unterricht schon verlassen, um anderweitig weiterzuarbeiten. Der Inhalt wird meist in kleinen gebundenen Heften festgehalten für deren Führung die Schüler*innen selbst verantwortlich sind. Der Lehrer kontrolliert ggf. am Ende der Stunde die Aufzeichnungen. Wichtig ist, dass die Lernzielkontrolle am Ende die erforderliche Qualität aufweist. Es besteht jedoch auch immer die Möglichkeit nach einem Feedback eine verbesserte Variante erneut einzureichen. Wann sie ihre Kontrolle ablegen möchten, kann tlw. von den Schüler*innen entschieden werden. Die Bewertung der Lernzielkontrollen erfolgt nicht ausschließlich in Noten, sondern auch in Prozent. Wer Lücken aufweist, hat die Chance in Konsultationsstunden daran zu arbeiten. Im „schlimmsten“ Fall muss man 1-2 Wochen in den Sommerferien in die Schule kommen. Die Methoden, die ich beobachten konnte, waren recht simpel und eher aus dem Frontalunterricht, dennoch erschienen die Schüler*innen sehr aktiv. Die Tafelbilder waren sehr überblickshaft. Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht war unterschiedlich, aber eine kleine Präsentation wurde immer genutzt. Auch wenn der Unterricht in vielen Fällen sehr fortschrittlich zu beobachten war, birgt der hohe Grad an Selbstverantwortung natürlich auch Potenzial für Unruhe und Unaufmerksamkeit. So war es nicht selten zu beobachten, dass Schüler*innen am Handy spielten, das Klassenzimmer für längere Zeit verließen oder mit ihren Klassenkamerad*innen quatschten, so dass ich mir von der Lehrkraft an der ein oder anderen Stelle ein direkteres Eingreifen vorgestellt hätte. Die Schulleiterin der Grundschule teilte mir im Gespräch mit, dass sich das Schulsystem sehr an Skandinavien orientierte, aber einige Umsetzungen nun auch wieder in Kritik geraten. Besonders positiv bleibt mir dennoch die flexible und entspannte Lernatmosphäre in Erinnerung. Unterrichtsgespräche zwischen Lehrer*in-Schüler*in und Schüler*in-Schüler*in waren sehr zwanglos. (Es muss sich z.B. nicht gemeldet werden. Es gibt keine feste Sitzordnung.) Die Lehrkraft hatte während Arbeitsphasen genug Zeit, um einzelne Schüler*innen gezielt zu unterstützen. Zudem konnte ich während meines Jobshadowing – mit dem Geschichtslehrer an der Seite -viele interessante Auszüge aus der Geschichte Narvas und Estlands kennenlernen. Ein tolles Land, welches ich beruflich und privat gerne wieder besuche!
Wien November 2024 (Österreich)

Erfahrungsbericht November 2024: „Umgang mit traumatisierten Kindern“ in Wien (Österreich) von Tina Göbner Das Seminar „Umgang mit traumatisierten Kindern“ fand vom 25.11. bis 29.11.2024 in Wien statt. Die Seminarleiterin Tünde Szentgroti begann den ersten Tag mit einer Vorstellungsrunde. Ich habe mich riesig gefreut, zwei „Wiederholungstäter“ aus dem Erasmus Kurs im Pitztal wieder zu treffen. Es war interessant zu erfahren, dass einige Lehrer als Ergebnis dieses Burnout Präventionskurses begannen, mit ihren Schülern vor Klassenarbeiten Achtsamkeitsübungen durchzuführen und damit gute Erfahrungen sammeln. Am Abend des ersten Seminartages fand ein Abendessen mit allen Teilnehmern statt. Beim gemeinsamen Spaziergang mit Tünde zum Restaurant sahen wir bereits viel vom abendlichen Wien. Eine weitere Gruppenunternehmung im Verlauf der Woche bestand in einer für uns organisierten Stadtführung. An den Seminartagen lernten wir viel zu den Themen Trauma, Traumafolgen, Umgang mit traumatisierten Kindern, Resilienzförderung und pädagogischem Fallverstehen. Besonders interessant war für mich zu erfahren, wie sich das Gehirn durch ein erlebtes Trauma verändern kann. Diese Schädigung im Gehirn kann dabei so groß sein, dass der Informationsfluss nachhaltig gestört ist. Informationen kommen dabei in wichtigen Bereichen des Gehirns einfach nicht mehr an. Resultierend daraus ergeben sich die verschiedenen Verhaltensweisen betroffener Kinder. Bei allem, was diese Kinder tun, ist es für uns wichtig zu wissen, dass sie subjektlogisch handeln. Reinszenierungen der Kinder laufen unbewusst ab. Das heißt, dass die Geschichte immer wieder neu auf die Bühne gebracht wird. Es ist ein ständiger Tanz zwischen Macht und Ohnmacht. Das jedoch steht nie im direkten Zusammenhang mit der Person des Lehrers. Genau dieses Wissen ist wichtig, wenn wir uns den Umgang mit traumatisierten Kindern anschauen. Für die Kinder sind korrigierende Erfahrung wichtig. Traumasensibel arbeiten heißt, korrigierend zu arbeiten. Die Schule ist für betroffene Kinder ein sicherer Ort. Sie gibt Struktur und Stabilität, ermöglicht Selbstwirksamkeit und Partizipation. Ein wichtiger Hinweis war noch, im Kollegenkreis gemeinsame Fallbesprechungen durchzuführen. Tünde führte mit uns einige Übungen zur Selbstreflektion durch und jeder von uns konnte einen Fall vorstellen. Das war sehr interessant. Insgesamt empfand ich auch dieses Seminar als sehr gelungen. Wien ist eine wundervolle Stadt und hat zur Weihnachtszeit einen ganz besonderen Zauber. Fasziniert war ich von den vielen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel dem Schloss Schönbrunn, der Hofburg, dem Burgtheater, dem Wiener Dom und den vielen kulturellen Angeboten der Stadt.
Barcelona Oktober 2024 (Spanien)

Erfahrungsbericht Oktober 2024: „Resilience and Well-being – Strength for Teacher“ in Barcelona (Spanien) von Astrid Liebscher Vom 7. bis 12. Oktober 2024 habe ich an einer Erasmus-Mobilität zum Thema „Resilience and Well-being – Strength for Teacher“ in Barcelona teilgenommen. Unsere internationale Gruppe bestand aus acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern: drei aus Finnland, drei aus Deutschland und zwei aus der Slowakei. Wir alle arbeiten in unterschiedlichen Bereichen des Schulwesens – von der Grundschule über die Sekundarstufe bis hin zur Erwachsenenbildung und Schulen mit Förderschwerpunkt.Unsere Kursleiterin Sonja, eine kompetente und engagierte Spanierin, hat uns das Thema Resilienz, Wohlbefinden und Glücklichsein in der Schule sowohl aus Schüler- als auch aus Lehrersicht sehr abwechslungsreich vermittelt. Die Inhalte wurden durch Unterrichtslektionen, Gespräche, Diskussionen, Spiele, Meditationen und Exkursionen praxisnah und vielseitig gestaltet.Ein besonderes Highlight war die Stadtführung mit Ruben durch den Stadtteil Gràcia, bei der wir nicht nur viel über die Architektur von Gaudí, sondern auch über die Legende von Sant Jordi und weitere spannende Geschichten Barcelonas erfahren haben. Ein weiterer Höhepunkt war unser Outdoortag im „Laberinto de Horta“, wo wir Achtsamkeitsübungen sowohl für uns selbst als auch spielerisch für unsere Schüler ausprobiert haben. Im Zentrum der Weiterbildung stand die genaue Definition und Abgrenzung der Begriffe Resilienz, Wohlbefinden und Glücklichsein – sowohl allgemein als auch im schulischen Kontext. Anhand vieler praktischer Beispiele und im Austausch mit den anderen Teilnehmenden haben wir die Bedeutung dieser Themen für unsere Schüler und uns selbst intensiv diskutiert.Insgesamt war die Erasmus-Weiterbildung eine bereichernde Erfahrung, die mir neue Impulse für meine Arbeit und mein eigenes Wohlbefinden gegeben hat.
Juli 2024 Antalya (Türkei)

Erfahrungsbericht Juli 2024: „Introduction to mindfullness, meditation and yoga“ in Antalya (Türkei) von Astrid Liebscher Danke für diese tolle Weiterbildung in der Türkei. Eigentlich wollte ich einen Englischkurs besuchen Aber nach meiner Anmeldung wurde mir vorher mitgeteilt, dass leider kurzfristig ein Kurswechsel vorgenommen wurde. So habe ich vom 15.Juli -19.Juli 2024 am Kurs „Introduction to mindfullness, meditation and yoga“ in Antalya/Türkei teilgenommen. In unserem Kurs befanden sich Türken, Portugiesen, Tschechen und ich als Deutsche. Da in unserem Kurs Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Nationalitäten waren, wurde als gemeinsame Sprache “Englisch „genutzt. So habe ich in dieser Woche doch einen großen Zuwachs im Hörverständnis sowie im Sprachgebrauch der englischen Sprache erlangt. Weiterhin habe ich vielfältige Möglichkeiten gehabt meine Yoga & Meditation -Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern. In dieser Zeit konnte ich mich auch mit Lehrern aus Portugal über das Thema Inklusion an ihrer Schule austauschen und es wurden Möglichkeiten einer Zusammenarbeit (Schülermobilität) besprochen. An den Nachmittagen haben wir die Altstadt und die Geschichte der Stadt Antalya kennengelernt. Ein unvergessliches Erlebnis war auch ein Bootsausflug um die Bucht von Adrasan (Mittelmeer). Was natürlich perfekt für das gemeinsamen Zusammenwachsen der Mitglieder der Mobilität war, denn wir hatten ganz viel Spass zusammen.
Juli 2024 Dublin (Irland)

Erfahrungsbericht Juli 2024: „Yoga and Meditation for Educators“ in Dublin (Irland) von Katja Neubauer und Susann Resch Yoga ist mehr als ein Sport. Es kann helfen sowohl die körperliche als auch die mentale Gesundheit nachhaltig zu verbessern und zu stärken. Dabei kommt es nicht nur auf die richtige Körperhaltung an, um Kraft und Beweglichkeit zu fördern. Atmung und der bewusste Umgang mit dem unaufhaltbaren Gedankenstrom in unserem Gehirn spielen eine ebenso große Rolle. Dabei kommt es nicht darauf an, stets an seine körperlichen Grenzen zu gehen und täglich mehrere Stunden zu praktizieren. Schon einfache Übungen und mehr Achtsamkeit im Alltag bringen die tägliche Dosis Yoga in unser Leben. Genau diese einfachen Übungen in den Bereichen Körperhaltung, Atmung und Meditation haben wir in unserem fünftägigen Kurs in Dublin kennengelernt, täglich geübt und schließlich sogar angeleitet. So kamen wir in den Genuss, die positiven Effekte von Yoga direkt selbst zu erleben. Die Motivation, diese Erfahrungen ins Kollegium und auch in die Schülerschaft zu tragen, ist nun hoch. Amy, unsere Yoga-Lehrerin hat uns sehr professionell und einfühlsam durch den Kurs geführt. Dabei ist sie immer wieder auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer eingegangen. In Feedbackrunden kamen wir Teilnehmer aus unterschiedlichen europäischen Ländern (Polen, Italien, Frankreich, Kroatien und Spanien) gut ins Gespräch. So gut, dass wir gerne auch etwas Freizeit miteinander verbrachten und wichtige Netzwerkkontakte für zukünftige internationale Aktivitäten im Rahmen des Erasmus-Programms entstanden (Job-Shadowing, Schülerbegegnungen). Besonders gefallen hat uns die tägliche Yoga-Sequenz im Park neben dem Kurscenter und die entspannte Yin-Yoga Einheit am frühen Nachmittag. Ganz besonders toll war, dass uns Amy gerne und mit vielen Fotos und Videos von uns aus den Sequenzen versorgt hat. Die kurze Gesichtsmassage mit Aromaöl während der Endentspannung nach der Vinyasa-Einheit am Vormittag haben wir immer sehr genossen. Wir kommen entspannt zurück nach Deutschland. Mit wunderbaren Erfahrungen sowohl bezüglich des Kursinhalts als auch im Austausch mit den anderen Kursteilnehmern. Wir bringen einen Koffer voller Handwerkszeug mit um Yoga, seine Körperhaltungen, Atem- und Meditationsübungen in unseren Alltag integrieren zu können. Amy war es besonders wichtig, uns zu befähigen und zu motivieren selbst die erlernten Inhalte anleiten zu können und so auch den positiven Effekt von Yoga für Schüler und Lehrerkollegen erlebbar zu machen. Dublin ist eine wunderbare lebendige Stadt, in der man sich sofort sehr willkommen fühlt. Wir haben unseren täglichen Spaziergang entlang des Kanals, vorbei an den typischen gepflegten irischen Reihenhäusern mit eleganten Türen und bunt bepflanzten Vorgärten, zum Kurscenter sehr genossen. Bei zahlreichen Ausflügen am Nachmittag nach dem Kurs per Bus und Zug haben wir zusätzlich die ländliche Umgebung erkundet. Die Städte Bray und Howth, Glendalough – das Tal der Seen, sowie Powerscourt Gardens und das Russborough-House – wir möchten keinen dieser Besuche missen.